Vom 25.11. - 27.11. 2016 fand die Bundeskonferenz der AWO in Wolfsburg statt, bei der ich als Delegierte für den Bezirksverband Hannover dabei war. Erfreulicherweise waren auch noch andere Jugendwerkler*innen aus ganz Deutschland vor Ort, die ich unter anderem auf der Bundesjugendwerkskonferenz im letzten Mai kennengelernt habe. Die Vorsitzenden des Bundesjugendwerks, Christoph Götz und Anna Maria Pfeiffer, berichteten über die zentralen Aspekte, wie internationale Jugendarbeit und Anti-Diskriminierungsarbeit der letzten vier Jahre im Bundesjugendwerk.

Besonders positiv kam die Aktion „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ an. Die NPD hatte das offene Herz des AWO Logos für ihre Zwecke missbraucht. Die Aktion setzte ein Zeichen gegen rechts. Es wurde ein großes Plakat hochgehalten und Postkarten mit den Worten „Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus“ an alle Teilnehmenden der Konferenz verteilt.

Die 450 anwesenden Delegierten beschlossen insgesamt über 150 Anträge zu verschiedenen Themen, wie Sozialpolitik, AWO gegen Rechtsextremismus, Kinder- und Jugendpolitik und vielen weiteren.

Zusätzlich zu sieben Anträgen, die das Bundesjugendwerk zusammen mit dem Präsidium des AWO Bundesverbandes stellte, war das Bundesjugendwerk alleiniger Antragsteller von sechs weiteren Anträgen. Von den 13 Anträgen wurden 12 angenommen und einer ans Präsidium überwiesen.

Der Antrag „Seit an Seit“, der ans Präsidium überwiesen wurde, beschäftigt sich mit der Verbandsentwicklung und der Zusammenarbeit zwischen AWO und Jugendwerk. Stark diskutiert wurde der Antrag „Resolution: keine Menschenfeinde in der AWO“, welcher nach überzeugenden Redebeiträgen, schlussendlich einstimmig angenommen wurde. Das Bearbeiten der Anträge wurde durch Redebeiträge von Stephan Weil, Sigmar Gabriel und einigen weiteren unterbrochen. Diese Abwechslung führte dazu, dass man der Konferenz gut folgen konnte und es stets interessant blieb.

Es war ein spannendes Wochenende für mich, an dem ich neben alten Bekannten auch viele andere Menschen kennen lernen konnte. Dazu trugen der Niedersachsenabend im Phaeno und auch der gemeinsame Abend in der Autostadt bei.

Geschrieben von:

Carina Milter

Mein Name ist Carina Milter und ich studiere Englisch und Deutsch auf Lehramt.

Ich engagiere mich im Jugendwerk, weil mir die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen viel Spaß macht. Außerdem nehme ich gerne an Veranstaltungen auf Bundesebene, wie zum Beispiel dem Bundesausschuss und der Bundeskonferenz teil.

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