Reisebus, Bulli, Anhänger und Bäuche bis oben hin voll. Endlich konnte es losgehen nach Schweden. Lange geradeaus und zwei Fährfahrten später kamen wir endlich bei Sjostugans Camping an. Der Duft von Ferienfreizeit lag in der Luft. Direkt ging es los mit dem Aufbau der schweren Zelte. Da jeder mit anpackte, war es keine Herausforderung für uns. So gut in Fahrt halfen wir auch noch schnell unserem Zeltnachbarn aus Berlin beim Ausparken mit seinem Wohnwagen. Unsere Gruppe erlangte aufgrund ihrer Größe von 53 Personen sofort Aufmerksamkeit von Spaziergängern und anderen Urlaubern, von denen ein besonders redseliger Camper sogar mal zum Abendessen vorbei kam.

Ob der Ort nun Älmhült, Almhült, Almhult oder doch Älmhult hieß, ließ sich für uns bis zum Ende hin nicht ganz klären. Dass wir uns in Schweden befanden, war aufgrund der atemberaubenden Landschaft jedoch unverkennbar und das war die Hauptsache. Das Wetter war wie bestellt und wir wurden in zwei Wochen nur einmal von Platzregen überrascht. Wir übernachteten sogar auf einer abgelegenen Halbinsel, die sich nicht einmal mit dem Bulli befahren ließ. Mit den Kanus zu dritt volle Paddelkraft voraus! Auf dem idyllischen Sandstrand verbrachten wir eine Nacht am Lagerfeuer und grillten Marshmallows. Am nächsten Tag ging es in großer Erwartung auf den Brunch im Hauptlager zurück.

Unser eigener Strand war aber auch nicht zu verachten, da er durch einen Holzsteg und eine Badeinsel erweitert wurde. Große Freude haben uns vor allem die zwei Beachvolleyballfelder bereitet. Der Elchpark war ein weiteres Highlight, von dem eine unserer Teamerinnen besonders überrascht war. Unsere Kyra aus dem Team Rheinland träumt bestimmt noch heute von den Elchen. 

Wir hatten eine wunderschöne, erlebnisreiche Zeit in Schweden und sind froh, so viele neue Menschen kennen gelernt zu haben. Mit diesem unverkennbaren Erfolg geht das Pilotprojekt Schweden nun erneut in die Startposition.

 

Geschrieben von:

John Platt

Mein Name ist John Platt, ich bin 22 Jahre alt und studiere Soziale Arbeit in Neubrandenburg.

Meine Kollegin Celina, welche mit mir die Erzieherausbildung besuchte, weckte mein Interesse für die Angebote des Bezirksjugendwerks der AWO Hannover e.V., da sie zu diesem Zeitpunkt dort schon tätig war und mit Begeisterung von den Erlebnissen sprach.

Die Schwedenreise hat mich überzeugt und die Neugierde auf das was noch kommen mag geweckt.

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